Übertragung ins Neuhochdeutsche und Hintergrundinformationen zu den Gedichten.
1. Episode: Ein Winterlied von Walther von der Vogelweide
Der Winter kann auch heute noch recht ungemütlich für uns sein. In früheren Zeiten konnte er für die Menschen jedoch lebensbedrohlich sein. Hiervon zeugt auch ein Gedicht Walthers von der Vogelweide.

2. Episode: Minnesänger: Ideal und Wirklichkeit
Über das Gedicht Ich hân mîn lêhen (Ich habe mein Lehen) von Walther von der Vogelweide
In einem seiner Gedichte bejubelt Walther von der Vogelweide die grundlegende Veränderung seines Lebens durch ein ihm von Kaiser Friedrich II. gewährtes Lehen. Dies wirft ein Schlaglicht auf die Lebensverhältnisse mittelalterlicher Minnesänger.

Walthers Minnelieder
Episode 1: Die Verehrung der Unerreichbaren
Im ersten Teil der fünfteiligen Reihe über Minnelieder Walthers von der Vogelweide geht es, ausgehend von Gedichten Walthers, zunächst um grundsätzliche Fragen: Was ist das Wesen des Minnesangs? Wie ist er entstanden?

Episode 2: Das verschlossene Liebesglück
Kennzeichnend für die Lieder der „hohen“ Minne ist die Gleichzeitigkeit von Lobpreis der verehrten Frau und Entsagung. Dafür lassen sich sowohl historische als auch soziologische Erklärungsmuster anführen.

Episode 3: Der Körper der Göttin
Die vergeistigte „hohe“ und die körperbetontere „niedere“ Minne werden oft als voneinander getrennte Sphären betrachtet. In den Minneliedern Walthers von der Vogelweide können beide allerdings auch ineinander übergehen.

Episode 4: Die launische Liebesgöttin
Auf der Suche nach dem rechten Maß (der „mâze“) in der Liebe verwirft Walther von der Vogelweide allzu exzessive Sinnesfreuden. Aber auch der übersteigerten Verehrung der Angebeteten steht er skeptisch gegenüber.

Episode 5: Ebene Minne: Liebesglück „unter der Linde“

Coverbilder: Bild Walthers von der Vogelweide in der Manessischen Liederhandschrift; zwischen 1305 und 1315 (Wikimedia commons); Alexej Sawrassow (Alexei Savrasov, 1830 – 1897): Winter (nach 1880); Kunstmuseum Wolgograd (Wikimedia commons); Axel Maruszat: Foto eines Mosaiks von Walther von der Vogelweide aus dem Jahr 1903 am Berliner U-Bahnhof Richard Wagner Platz (ursprünglich im Hotel „Bayernhof“, Potsdamer Straße, 1975 umgesetzt); Wikimedia commons; Begleitbild für Graf Kraft II. von Toggenburg aus dem 1300 und 1340 erstellten Korpus des Codex Manesse (Manessische/Große Heidelberger Liederhandschrift), der bedeutendsten Sammlung mittelalterlicher Lieder und Gedichte (Wikimedia commons). Frederick Vezin (1859 – 1933): Badenixe im Waldbach (Wikimedia commons); Begleitbild für Heinrich von Strelingen aus dem zwischen 1300 und 1340 erstellten Korpus des Codex Manesse (Manessische/Große Heidelberger Liederhandschrift), der bedeutendsten Sammlung mittelalterlicher Lieder und Gedichte (Wikimedia commons). Begleitbild für Konrad von Altstetten aus dem zwischen 1300 und 1340 erstellten Korpus des Codex Manesse (Manessische/Große Heidelberger Liederhandschrift), der bedeutendsten Sammlung mittelalterlicher Lieder und Gedichte (Wikimedia commons)
Hintergrundmusik: Orangimusik (Indonesien): Instrument. 12092021 (Pixabay)
Hintergrundmusik Walthers Minnelieder: Vlad Bakutov: Mountain Knight Castle (Pixabay)
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